Themenbereich Corona

Wie die Coronavirus-Pandemie mit der Zerstörung der Tier- und Pflanzenwelt zusammenhängt

Ein Beitrag der Deutschen Welle vom April 2020

Es werden verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen zusammengetragen, die die Folgen der Zerstörung der Lebensräume von Wildtieren für die Übertragung von Viren auf den Menschen beleuchten.

>>zum Text

Pandemie und Naturschutz

von Svenja Schulze, Bundesumweltministerien (SPD)

Schon im Frühjahr 2020 hat Svenja Schulze im Rahmen einer Bundespressekonferenz auf den Zusammenhang zwischen dem Umgang des Menschen mit den Wildtieren mit dem Risiko des Überspringes von Viren aus dem Tierreich auf den Menschen hingewiesen.

>>zum Text

Pandemien: Lehren aus dem Jahr 2050

von Fritjof Capra und Hazel Henderson

Capra und Henderson stellen die Corona-Pandemie als Teil eines Lernwegs dar, den die Menschheit aus der Engführung eines nur „kognitiv“ ausgerichteten Wissenschaftsverständnisses gehen sollte. Sie schlagen in diesem Beitrag konkrete Maßnahmen vor, mit denen nicht nur der Gefahr zukünftiger Pandemien begegnet werden kann, sondern skizzieren damit eine Vision einer ökologisch ausgerichteten Zivilisation der Zukunft. „Nach all den dramatischen Veränderungen, die wir heute genießen, stellen wir fest, dass unser Leben jetzt weniger stressig, gesünder und befriedigender ist und unsere Gemeinden für die langfristige Zukunft planen.“

>>zum Text

Grundrechte sind kein Luxus nur für gute Zeiten

von Juli Zeh

Die Bestsellerautorin und Brandenburger Verfassungsrichterin Juli Zeh fordert, bei den Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus die Verhältnismäßigkeit zu wahren. In diesem Beitrag macht sie sich Gedanken über die „Sehnsucht nach Kontrolle“. „Natürlich ist es notwendig und richtig, etwas gegen die Ausbreitung von Covid-19 zu unternehmen. Nicht notwendig oder richtig ist die Behauptung, es müsse ,alles getan´ werden, weil im ,Krieg gegen das Virus´ alles erlaubt sei. Solche Äußerungen ignorieren die Existenz von Rechtsstaatlichkeit und Grundrechtsschutz. Dass sie trotzdem so hohen Zuspruch finden, ist für unsere Gesellschaft langfristig bedrohlicher als die Krankheit selbst.“

>>zum Text